Ersatzdelegierte dominieren den CSU – Parteitag

Der ehemalige Vizepräsident des Deutschen Bundestages Johannes Singhammer ist Vater von sechs Kindern und war zu seiner aktiven, politischen Zeit ein enger Vertrauter des konservativen CSU – Spitzenpolitikers Dr. Peter Gauweiler. Das Foto zeigt Johannes Singhammer und den ehemaligen Straubinger CSU – Landtagsabgeordneten und Energieexperten Hans Ritt.

München/Messegelände – Das war für den erfolgreichen, bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder eine schallende, politische Ohrfeige von der CSU – Parteibasis. Nur noch 83,5 Prozent der CSU – Parteitagsdelegierten haben den Nürnberger CSU – Landtagsabgeordneten Dr. Markus Söder am Münchner Parteitag 2025 zum Parteivorsitzenden gewählt. Liebling der CSU – Delegierten wird immer mehr der sehr beliebte deutsche Innenminister Alexander Dobrindt, der einst seine politische Karriere als stellvertretender Bezirksvorsitzender der Jungen Union in Oberbayern startete.

Er erhielt den meisten Applaus der CSU – Delegierten in der Münchner Messehalle. Der Parteitag stand bereits unter den Vorzeichen der bayerischen Kommunalwahlen am 8. März 2026. Daher waren auch viele CSU – Parteitagsdelegierte ( Bürgermeister, Landräte etc. ) nicht anwesend und schickten ihre von der Parteispitze relativ unabhängigen Ersatzdelegierten. Diese sind näher am Volk als die CSU – Spitzenfunktionäre, die oft unnahbar wirken.

Für viel Gesprächsstoff auf dem CSU – Parteitag sorgte der kürzliche Auftritt des ehemaligen CSU – Chefs Erwin Huber vor der Landtagsfraktion der Grünen in Passau. Erwin Huber wurde dafür von vielen CSU – Delegierten heftig kritisiert. Die Ex – CSU – Parteivorsitzenden Dr. Edmund Stoiber und Dr. Theo Waigel saßen beim CSU – Parteitag in der ersten Reihe, Erwin Huber dagegen wurde mitten unter die niederbayerischen Delegierten verbannt.