CSU Oberbayern vor massiven Problemen bei der Kommunalwahl am 8. März 2026
Kloster Seeon/ Landkreis Traunstein – Die Wut auf die regierenden Politiker muß groß sein! Trotz klirrender Kälte kamen zur CSU – Winterklausur 2026 der CSU – Bundestagsabgeordneten erstaunlich viele Demonstranten. Die Genehmigung für die Demonstrationen müssen beim Landratsamt Traunstein eingeholt werden. Dort regiert mittlerweile der sympathische und kompetente Landrat Andreas Danzer von den Freien Wählern. Die Christsozialen haben im grundsätzlich konservativen Landkreis Traunstein nach vielen Jahrzehnten den Landratsposten verloren. Die politische Angst vor weiteren Verlusten bei der bayerischen Kommunalwahl am 8. März 2026 ist auch bei den CSU – Bundestagsabgeordneten im Kloster Seeon spürbar.
Im persönlichen Gespräch am 6. Januar 2026 vor Beginn der CSU – Klausurtagung 2026 mit dem engsten Söder – Vertrauten Michael Frieser ( CSU – Bundestagsabgeordneter Stimmkreis Nürnberg – Süd) wies Chiemseepost – Herausgeber Klaus Kirchleitner auf die problematische politische Lage der CSU im Bezirk Oberbayern hin. Geführt wird der einst mächtige CSU – Bezirksverband von der völlig überforderten CSU – Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Ihr halten kritische CSU – Mitglieder gravierende Kompetenzmängel vor.
In immer mehr oberbayerischen Städten und Gemeinden kann die CSU zur Kommunalwahl am 8. März 2026 nicht einmal mehr Bürgermeister – und Landratskandidaten aufstellen ( Einen CSU – Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinden Benediktbeuern und Kochel im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen, einen CSU – Landratskandidaten für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen). In Altenmarkt/Alz/Landkreis Traunstein hat der bereits nominierte Bürgermeisterkandidat bereits nach kurzer Zeit schon wieder das politische Handtuch geworfen. Diese schwierige, politische Gemengelage vor allem im Regierungsbezirk Oberbayern macht auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder große politische Sorgen. Deshalb ist der erfolgreiche Ministerpräsident trotz Hüftoperation sofort auf Krücken zur CSU – Winterklausur seiner CSU – Bundestagsabgeordneten geeilt.
Die schallende, politische Ohrfeige der Ersatzdelegierten beim jüngsten CSU – Parteitag in München (nur noch 83,5 Prozent für Söder) hat offenbar bei dem Nürnberger CSU – Politiker Wirkung gezeigt.
Vor allem die auch in Bayern immer stärker werdende Alternative für Deutschland ( AfD) muss „zurückgedrängt werden“, so Söder gegenüber der Presse im Innenhof des Klosters Seeon. Jetzt auf einmal fordert auch Söder, der noch kürzlich Bayern als das Musterland für regenerative Energiequellen gelobt hatte, eine Senkung der Stromsteuer für alle.
Söder wortwörtlich: “ Die Energiekosten sind zu hoch!“ Gerade auch deshalb will die CSU im Deutschen Bundestag offenbar wieder zurück zur Kernenergie.