
Beim Spitzentreffen Merz – Stocker wurden keine Pressefragen zugelassen
Salzburg/Felsenreitschule/Hotel-Sacher – Statt der medial groß angekündigten Hitzewellen regnete es in Strömen!
Die Eröffnung der Salzburger Festspiele 2025 war von Festspielgästen mit Regenschirmen gekennzeichnet. Auffällig war dabei der Regenbogen – Schirm der niederösterreichischen ÖVP – Landeshauptfrau Johanna Mikl – Leitner. Die sympathische ÖVP – Spitzenpolitikerin Johanna Mikl – Leitner gilt in Österreich als sehr einflussreich. Spezieller Ehrengast der diesjährigen Salzburger Festspiele war der rumänische Präsident Nicusor Daniel Dan.
Trotz eines enormen Polizeiaufgebots gab es bei der Rede des politisch linksorientierten österreichischen Finanzministers und Vizekanzlers Andreas Babler eine Störaktion.

Propalistinänsische Demonstranten waren als Festspiel – Mitarbeiter verkleidet, unkontrolliert in die Felsenreitschule eingedrungen und entrollten dort Transparente mit den Aufschriften „Stoppt den Völkermord“ und „Free Gaza now“. Der österreichische Vizekanzler Andreas Babler verhielt sich als Redner sehr geschickt und bot den Demonstranten einen „offenen Diskurs“ an. Die traditionelle politische Eröffnungsrede hielt die amerikanisch – polnische Publizistin Anne Applebaum.
Sie wies eindringlich auf den Wert der Demokratie hin und warnte, daß die für selbstverständlich gehaltenen Freiheiten so stark in Gefahr seien wie seit Generationen nicht mehr. Am Rande der Salzburger Festspiele gab es auch ein hochrangiges Politiker – Treffen. Im Salzburger Luxushotel Sacher trafen sich der österreichische Bundeskanzler Dr. Christian Stocker und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz

Für die rund 20 akkreditierten politischen Journalisten und Fotografen gab es keine Pressekonferenz, bei der beispielsweise Themen wie die extrem hohen Energiekosten in Deutschland und Österreich oder das Thema US – Zölle angesprochen werden hätten können. Stattdessen wurden nur Fotos der beiden Spitzenpolitiker vor Salzburger Traumkulisse erlaubt. Der eiserne Sparkurs der beiden Regierungschefs zeigte sich auch daran, daß den arbeitenden politischen Journalisten nicht einmal eine Tasse Kaffee (auf österreichisch Verlängerter) angeboten wurde.
Immer nah am politischen Geschehen : Chiemseepost – Herausgeber Klaus Kirchleitner im Sicherheitsbereich des Salzburger Luxushotels Sacher.