Chaos in der Passauer CSU
Passau/ Dreiländerhalle – Am 8. März 2026 finden in Bayern wichtige Kommunalwahlen statt. Darauf sind jetzt alle politischen Augen der CSU – Verantwortlichen gerichtet. So auch am Politischen Aschermittwoch 2026 der Christsozialen in der Passauer Dreiländerhalle. Verwunderlich war dieses Jahr nur, daß der CSU – Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Passau Armin Dickl zu Beginn der Veranstaltung kein Grußwort sprechen durfte. Hintergrund dürfte ein brutaler, politischer Machtkampf innerhalb der Passauer CSU sein. Der langjährige Passauer CSU – Kreisvorsitzender Prof. Dr. Holm Putzke ist jetzt neuer Oberbürgermeisterkandidat der FDP in Passau. Prof. Dr. Holm Putzke ist aber offenbar immer noch Mitglied der Passauer Christsozialen. Es kandidiert quasi ein Passauer CSU – Mitglied gegen ein anderes Passauer CSU – Mitglied, das viele Jahre an der Spitze der CSU in Passau gestanden hat. Aber auch Georg Steiner ( ebenfalls ehemaliger CSU – Oberbürgermeisterkandidat in Passau) ist zur FDP in Passau gewechselt und wurde von den Liberalen als Stadtratskandidat aufgestellt. Georg Steiner, ein beruflich sehr erfolgreicher Tourismusmanager, war ebenfalls wie Prof. Dr. Holm Putzke , viele Jahre als CSU – Stadtrat in Passau tätig.
Einsame Demonstrantin : die niederbayerischer Bäuerin Franziska Niedermeier aus Tettenweis wehrt sich dagegen, daß große Gebiete an der Rott als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen werden. Die Bewirtschaftung für die Landwirte ist ihrer Meinung nach dadurch sehr eingeschränkt. Zur CSU – Veranstaltung durfte die Bäuerin nicht rein, deshalb stand sie einsam mit einem Protest – Plakat vor der Passauer Dreiländerhalle.

