Parteitag 2026 ignoriert die Probleme der CSU

München / Messezentrum – Der Parteitag der CSU in Bayern vom 23. bis 24. Oktober 2026 in den Münchner Messehallen hat gezeigt, daß vielen der rund 700 Parteitagsdelegierten die mittlerweile dramatische , politische Situation für die CSU nicht bewusst ist. Lediglich 4 Prozent erreicht die CSU derzeit bei den Umfragen deutschlandweit und nur noch 37 Prozent bei der Landtagswahl in Bayern. Das sind politische Alarmsignale der ersten Güte. In Bayern hat die CSU leider viele politische Baustellen. In der Dreiflüssestadt Passau beispielsweise ist die CSU gespalten und der CSU – Oberbürgermeisterkandidat Armin Dickl war bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 chancenlos. Erneut stellt die SPD mit dem bodenständigen Andreas Rother den Oberbürgermeister. Die populären CSU – Politiker Professor Dr. Holm Putzke und Georg Steiner sind zur Passauer FDP gewechselt.

Die profilierten Passauer CSU – Stadträte Professor Putzke und Georg Steiner wechselten von den Christsozialen zur FDP.

In Oberbayern ist die CSU schwächer denn je. Die Junge Union Oberbayern ist von ehemals 14.000 Mitgliedern Anfang der 90er Jahre auf nur noch 4.000 Mitglieder zusammengesackt. Bayernweit hat die Junge Union , wie am CSU – Parteitag zu erfahren war, nur noch rund 19.000 Mitglieder! Unter dem legendären JU – Landesvorsitzenden Alfred Sauter in den 80er Jahren waren es noch 54.000 Mitglieder in ganz Bayern.

In Rosenheim, einer einstigen CSU – Hochburg in Oberbayern, stellt die SPD den Oberbürgermeister namens Abuzar Erdogan. Der amtierende CSU – Oberbürgermeister Andreas März wurde abgewählt, was nicht verwundert. Drei Tage vor der Oberbürgermeisterwahl hat die CSU an die Bürger kostenlose Döner verteilt statt regionale Milchprodukte der großen örtlichen Molkereien Meggle und Bauer unters Wahlvolk zu bringen.

Im Landkreis Traunstein verlor die CSU unnötigerweise den Landratsposten an die Freien Wähler. Der amtierende CSU – Landrat Siegfried Walch wollte mit aller politischer Gewalt ein Bundestagsmandat!!Gegen den legendären, konservativen und sehr erfolgreichen CSU – Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer machten vor allem die jungen Traunsteiner CSU – Mitglieder politisch Druck.
Dr. Peter Ramsauer wurde gnadenlos auf’s politische Altenteil abgeschoben.

Der kompetente CSU – Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Ramsauer aus Traunwalchen/ Landkreis Traunstein war viele Jahre CSU – Spitzenpolitiker in Berlin. Der fleißige Bundestagsabgeordnete war unter anderem Verkehrsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Jetzt heißt der CSU – Bundestagsabgeordnete für Traunstein und Berchtesgaden Siegfried Walch. Dieser will unbedingt CSU – Bezirksvorsitzender von Oberbayern werden. ( stellvertretender CSU – Bezirksvorsitzender ist Siegfried Walch bereits!).
Der mehr als selbstbewusste Inzeller CSU – Karrierist hat bereits 2009 an der ZDF – Fernsehsendung „Ich kann Kanzler“ teilgenommen. Bislang scheint der Karriereplan für den Söder – Spezi problemlos zu Lasten der CSU aufzugehen.
Die CSU hat im Landkreis Traunstein den CSU – Landratsposten verloren. Kandidat war der bodenständige und sehr sympathische Bürgermeister von Engelsberg Martin Lackner.